Schützengilde Tempelfelde 1861 e.V.

Januar 2021

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten wird das neue Vereinsbüro in Betrieb genommmen. Der Verein verfügt damit erstmals über eine zentrale Lagerstätte für das Vereinseigentum sowie ein Arbeits- und Sitzungszimmer.

vorher
nachher


September 2020 - Umfangreiche Holzarbeiten auf dem Schießplatz. Die Wälle wurden auf der Innenseite komplett freigeschnitten.

Das Video zeigt den Harvester und die Rückmaschine bei der Arbeit.

Zum Starten des Videos auf den Pfeil klicken. Ein Klick auf das kleine Quadrat vergrößert das Bild.

2015 - Die Vereinsfahne von 1911 zerfällt. Mit Hilfe einer Umlage wird eine aufwändige Restaurierungsaktion gestartet. Eine auf die Restaurierung von Stoffen spezialisierte Restauratorin arbeitet fast zwei Monate an dem Stück. Die Arbeiten im Einzelnen:
- Reinigung,
- zusammenzwirbeln und fixieren der losen Teile der aufgenähten Schnüre und der Fransen,
- Ersatz fehlender Teile des Fahnentuches durch Einnähen speziell gefärbter Tuchstücke,
- einfärben von feinem, durchsichtigem Gewebe auf die Grundfarbe der Fahne,
- Einnähen der kompletten Fahne in das Gewebe,
- Öffnen des Gewebes entlang der Konturen der Stickereien und der aufgenähten Schnüre,
- Fixieren der Schnittränder des Gewebes durch Handnähte entlang der Stickereien und der Schnüre.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Bei sachgemäßer Lagerung wird die alte Fahne (hoffentlich) noch etliche Jahre präsentabel sein.

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Biesenthaler Anzeiger
vom März 1996
Biesenthaler Anzeiger
vom Juli 1996

3. September 1992 - Wiedergründung der Schützengilde Tempelfelde 1861 nach fast 50 Jahren Zwangspause

Gründungs-
urkunde
Biesenthaler Anzeiger
vom September 1992

Frühjahr 1992 - Nach langwierigen Recherchen gelingt es den späteren Schützenbrüdern Günter Hanisch und Andreas Weigner die 1911 gestiftete und im 2. Weltkrieg verloren gegangene Vereinsfahne in Berlin wiederzufinden und nach Tempelfelde zurückzuholen. Mit diesem Ereignis beginnt die Vorbereitung der späteren Wiedergründung der Schützengilde Tempelfelde.

Niederbarnim-Echo
vom 29./30. August 1992

Nach Ende des 2. Weltkriegs verboten die Alliierten die Schützenvereine als uniformierte Waffenträger. Erst mit Gründung der Bundesrepublik wurden sie wieder zugelassen.

In der DDR blieben sie untersagt. Der Schießsport wurde in den staatlichen Organisationen Deutscher Turn- und Sportbund (DTSB) und Gesellschaft für Sport und Technik (GST) betrieben.

Ab Anfang 1990 erfolgten in den neuen Bundesländern Wiedergründungen alter Vereine sowie Gründungen neuer Schützenvereine.

Quelle: Wikipedia


Foto von 1936
Aufnahme zum 75-jährigen Jubiläum der Gilde

1933/34 - Wie fast alle anderen Sportverbände schaltete sich auch der Deutsche Schützenbund dem NS-Regime gleich.

In der Folgezeit war im Verband und in den Schützenvereinen eine gewisse Renitenz gegen das Regime spürbar, so dass der Deutsche Schützenbund nach den Olympischen Spielen von 1936 zwangsaufgelöst wurde. Der Sportbetrieb lief unter dem Dach des Nationalsozialistischen Deutschen Schützenverbands bis in die ersten Kriegsjahre weiter.

Quelle: Deutscher Schützenbund


Foto von 1929,
eine der wenigen erhalten gebliebenen Aufnahmen von einem Umzug
Foto von 1928,
leider unsachgemäß beschnitten

1911 - 50jähriges Jubiläum der Schützengilde Tempelfelde
Zu diesem Anlass wird eine neue Vereinsfahne gestiftet, diese Fahne ist heute noch erhalten.

Erinnerungsmedaille,
gefunden bei Grabungsarbeiten
in Tempelfelde
Biesenthaler Zeitung
vom September 1910

1861 - Gründung der Schützengilde Tempelfelde


Die Ursprünge der Schützengilden und -vereine finden sich in den mittelalterlichen Städten. Beispiele hierfür sind die Karlsschützengilde in Aachen und die Nürnberger Schützengesellschaften.

Die ältesten urkundlichen Erwähnungen von Schützengilden stammen aus dem Jahr 1139 (Gymnich) und 1190 (Düsseldorf).

Die Schützenvereine in ihrer heutigen Form entstanden im frühen 19. Jahrhundert in Folge der napoleonischen Kriege.

Quelle: Wikipedia